Kinder spielen am Fußboden

Wie gesund ist Ihre Wohnung?

19.02.2015

Eine schadstofffreie Wohnung ist eine gute Gesundheitsvorsorge! Eine belastete Wohnung kann krank machen. Deshalb bieten wir Ihnen Analysen an. Für viele Menschen ist ihre Wohnung der sprichwörtliche Mittelpunkt des Lebens. Schlafen, arbeiten, den Feierabend genießen, essen: Sowohl Erwachsene als auch Kinder verbringen über 80 % ihrer Zeit in der Wohnung und anderen geschlossenen Räumen, im Winter über 90 %.

So wie der Fisch im Teich sauberes Wasser für seine Gesundheit braucht, so braucht der Mensch eine schadstofffreie Wohnung. Gifte aus Baustoffen, Möbeln und Textilien (aber auch Schimmelsporen) sind Gründe für immer mehr Asthma- und Neurodermitis-Erkrankungen, sowie allergische Reaktionen. Hinzu kommt das selbst gemachte Umweltgift Nr. 1: Zigarettenrauch und die darin enthaltenen Schadstoffe.

Schimmelalarm?
Schimmel. In letzter Zeit wird dieser unerwünschte und nicht zu unterschätzende Untermieter in immer mehr Wohnungen aufgespürt!

Seit Jahren wird immer größerer Wert darauf gelegt, Energie zu sparen. Häuser und Wohnungen werden modernisiert und energiesparend ausgeführt. Viele energiebewusste Menschen reduzieren auch das Lüften. Schnell wird so ein Milieu geschaffen, das Schimmel einen idealen Nährboden bietet – feucht und warm. Hinter Möbeln, unter Tapeten, versteckt hinter Fußbodenleisten, selbst in Fliesenfugen im Bad findet er ideale Wachstumsbedingungen. Auch Pflanzen, Blumenerde und Textilien bieten dem Schimmel oft ein nahrhaftes Quartier. Feuchtigkeitsschäden, beispielsweise nach einem geplatzten Wasserrohr oder durch Spritzwasser in Bad oder Dusche, sind meist der Ausgangspunkt für Schimmelalarm.

Gift für Ihre Gesundheit. Warum sich so manches Möbelstück als Giftschrank erweist!
Die schönen, alten Holzbalken, der pflegeleichte Fußboden, das praktische Regal, der Kinderschreibtisch und der behagliche Wollteppich – sie alle können Gift für Ihre Gesundheit sein.

Holzschutzmittel früher:
Holzschutzmittel enthalten Wirkstoffe gegen Insekten (Insektizide) und Pilze (Fungizide). Auch für den Menschen sind sie giftig. In den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts kamen Holzschutzmittel (insbesondere PCP und Lindan) auch in Innenräumen massiv zum Einsatz, beispielsweise mit Xyladecor®. Unvermindert stellen sie auch heute eine Belastung für die Bewohner dar. Die Wirkstoffe gasen aus und können sich durch Bindung an den Hausstaub oder Textilien etc. anreichern. Holzschutzmittelgeschädigte leiden unter massiven gesundheitlichen Problemen wie Dauerschnupfen, Nasenbluten, geschwollene Lymphdrüsen, Immunschwäche, Schädigung der Leber, Herzrhythmus-Störungen, Erschöpfungssyndrom, Konzentrationsschwächen, Niedergeschlagenheit, Depressionen.

Holzschutzmittel heute:
Seit Mitte der achtziger Jahre werden zunehmend Pyrethroide (z. B. Permethrin) eingesetzt, die auch in Wollteppichen als Mottenschutzmittel zum Einsatz kommen. Pyrethroide sind ebenso wie die „alten“ Holzschutzmittel von früher Nervengifte und können ähnliche Beschwerden hervorrufen.

Formaldehyd & Co:
Laminat, Möbel, Pressspanplatten, Zigarettenrauch – Formaldehyd ist immer in unserer Nähe. Es wirkt krebserregend und in höheren Konzentrationen allergisierend. Aus Vorsorgegründen ist daher immer eine möglichst geringe Belastung anzustreben. Eine eventuelle Formaldehydbelastung kann sehr gut in der Raumluft oder in verdächtigen Materialien (z. B. Pressspan) gemessen werden.

Eltern aufgepasst! Das Kinderzimmer:
Kinderärzte fordern zu Recht: Das Immunsystem der Kinder soll frühzeitig trainiert werden – möglichst an der frischen Luft. Aber wie sieht es zuhause aus? Mittlerweile ist das Kinderzimmer oftmals so stark mit Chemikalien „eingedeckt“, dass dort das Immunsystem nicht mehr trainiert, sondern dauerbelastet wird. Gesundheitliche Probleme folgen auf dem Fuß.

Begeben Sie sich auf Ursachen-Suche!

Oftmals kann die Bildung von Schimmel durch das richtige Verhalten in der Wohnung anfänglich gut reguliert werden. So sollte darauf geachtet werden, dass die Raumfeuchte nicht zu hoch wird. Regelmäßiges Lüften und ggf. auch das Überprüfen der Isolierung können hier hilfreich sein.

Im Ernstfall empfiehlt es sich einen Spezialisten ins Haus zu holen. Dieser kann die Ausbreitung des Schimmels einschätzen - denn oftmals befinden sich rund 80 % des Schimmelbefalls nicht sichtbar unter der Wand/Möbel etc.

Fachleuchte können den Befall effektiv bekämpfen.