Frau mit Magenschmerzen im Bett

Lassen Sie sich nichts auf den Magen schlagen!

25.02.2015

Der Magen ist nicht umsonst im Zentrum unseres Körpers angesiedelt. Er ist der Schlüssel zu einem angenehmen Befinden. Viele Befindlichkeitsstörungen lassen sich auf Unregelmäßigkeiten im Magen zurückführen.

Probleme im Magenbereich können sich auswirken bis hinauf in den Kopf und dort zu einer Migräne führen.
Gleichzeitig ist der Magen aber auch das Organ, das wir selbst am besten beeinflussen können, nämlich mit dem, was wir essen und trinken. Eine falsche Ernährung kann Auswirkungen auf den gesamten Körper haben, oftmals ist es dann gar nicht so einfach, die Wurzeln des Problems auszumachen. Zum Glück kann man oft mit Hilfe ganzheitlicher Maßnahmen und der Kraft der Natur die Ursachen finden und sie dann behutsam angehen. Was mit einem leichten Zwicken anfängt, mündet schnell in Krämpfe und Unangenehmeres: Der Magen wehrt sich gegen falsche und ungesunde Ernährung, die Hauptursache dieser Befindlichkeitsstörungen. Hier Abhilfe zu verschaffen, ist vergleichsweise einfach, erfordert jedoch eine Menge Disziplin. Unser Alltag ist voller Versuchungen, die zwar gut schmecken, sich später aber aufgrund ihres hohen Zucker- oder Fettgehalts rächen. Dagegen können Sie vorsorgen: Wann immer Sie die Verlockung nach Ungesundem zu übermannen droht, sollten Sie etwas Gesundes zur Hand haben. Karotten oder Vollkornkekse zum Beispiel enthalten viele Ballaststoffe, die das Hungergefühl langfristig stillen und gleichzeitig die Verdauungstätigkeit anregen.

Neben der Ernährung ist jedoch auch Bewegung äußerst wichtig. Denn wer viel Energie in Form von Nahrungsmitteln zu sich nimmt, der muss diese Energie auch wieder abgeben, um seinen Körper im Gleichgewicht zu halten. Wenn Sie neben einer gesunden Ernährung und viel Bewegung Ihrem Körper zusätzlich etwas Gutes tun wollen, sollten Sie sich in Ihrer MEDICON Apotheke einmal nach ergänzenden Produkten umsehen. In unserer modernen Zeit, in der wir ständig auf Chemie und Technik vertrauen, vergessen wir häufig die großartigen Möglichkeiten, die uns die Natur zur Verfügung stellt. Die Rinde des Okoubaka-Baumes zum Beispiel gilt bei den Ureinwohnern Westafrikas schon seit Jahrhunderten als zuverlässiges Mittel gegen Probleme in der Magen-Darm-Region. Ihren antibiotischen und entgiftenden Effekt können jetzt auch Sie nutzen.

Der Expertentipp:
Viele Menschen klagen jedoch trotz gesunder Ernährung über Beschwerden im Magen. Die Ursache hierfür kann ein Bakterium sein. Eine Infektion mit dem Helicobacter pylori-Keim ist nach Karies die zweithäufigste Infektionskrankheit in den Industrieländern. Diese muss nicht zwangsläufig zu Beschwerden führen, kann jedoch ein Grund für regelmäßige Magenverstimmungen sein. Das Vorliegen einer Infektion können Sie unter anderem mit einer Stuhlanalyse herausfinden. Nachdem das Ergebnis vorliegt, erstellen wir Ihnen gerne Ihren persönlichen Maßnahmenplan, der Ihr Wohlbefinden fördert.

Wenn Sie sich sicher sind, dass Sie alle Ratschläge zu einer ausgewogenen Ernährung einhalten, eine Infektion bereits ausgeschlossen haben und dennoch regelmäßig von Magenbeschwerden heimgesucht werden, leiden Sie möglicherweise an einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit.

Die häufigste Ausprägung ist eine ganz besonders tückische: Laktoseintoleranz wird meist erst spät entdeckt, da der Milchzucker, den der Körper nicht verarbeiten kann, in so vielen Lebensmitteln enthalten ist. Dabei leiden schätzungsweise 15 % aller erwachsenen Deutschen an einer Laktoseintoleranz. Hierauf haben nun auch die Lebensmittelhersteller reagiert, sodass man im Supermarkt immer öfter Milch und Käse findet, die ausdrücklich keine Laktose enthalten. Schließlich ist es für Betroffenen fast unmöglich, gänzlich auf Milchprodukte zu verzichten.

Mögliche Ursache für Unwohlsein: Lebensmittel-Unverträglichkeit.
Noch verbreiteter ist die Fruktose-Unverträglichkeit. Genau wie bei der Laktose-Intoleranz kann der Körper einen bestimmten Stoff, in diesem Fall den Fruchtzucker, nicht verarbeiten. Dieser verursacht dann, wenn er in den tieferen Darmbereich eindringt, krampfartige Schmerzen. Um diese Schmerzen zu verhindern, sollte man von übermäßigem Verzehr von Obst, Honig und Wein absehen.

Wer dagegen von einer Gluten-Unverträglicheit betroffen ist, dessen Körper reagiert auf Klebereiweiß, das sich in Weizen, Gerste, Hafer und Roggen befindet. In diesem Falle sollte man Produkte aus diesen Getreidesorten, wie Brot oder Müsli, unbedingt meiden, sonst können die Dünndarmschleimhäute nachhaltig geschädigt werden.

Auch eine Histamin-Intoleranz kann für Unstimmigkeiten im Körper sorgen. Sie kann sich durch Beschwerden wie Übelkeit, Kopfschmerzen oder eine verstopfte Nase äußern: Hierbei verursachen histaminreiche Lebensmittel wie Salami, Rotwein oder reifer Käse die Symptome. Mittels einer Stuhlanalyse lässt sich eine Histamin-Intoleranz zuverlässig nachweisen. Betroffene sollten auf eine histaminarme Ernährung achten, da die Stärke der Symptome von der zugeführten Menge abhängig ist. Um herauszufinden, auf welches der genannten Nahrungsmittel der Körper negativ reagiert, kann ein Test helfen.

Mit einfachem Beobachten der Essgewohnheiten kommt man zu keinem klaren Ergebnis, da all die genannten Stoffe normalerweise in der Ernährung eines Menschen täglich vorkommen. Zuverlässige Ergebnisse erhalten Sie durch eine Stuhlanalyse, bei Laktose-Intoleranz und Fruktose-Unverträglichkeit reichen auch Atemgastests oder Abstriche aus der Mundschleimhaut aus. Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten sind zwar keine angenehme Sache, aber einmal erkannt, besteht immerhin Klarheit über die Ursache für das regelmäßig wiederkehrende Unwohlsein nach dem Essen. Nach der alten Weisheit „Problem erkannt – Problem gebannt“ lässt sich in Zukunft bewusst und gut mit der Unverträglichkeit leben.

Fragen Sie die Profis Ihrer MEDICON Apotheke nach diesen Tests. Gerne berät Sie das Natürlich-Team auch zu sinnvollen ganzheitlichen Maßnahmen nachdem Ihr Ergebnis vorliegt.

Magen-Darm-Beschwerden durch Trinkwasser
Zudem kann das von uns am meisten konsumierte Lebensmittel, unser Trinkwasser, mit Schadstoffen belastet sein, die Magen-Darm-Beschwerden verursachen können. Eine Trinkwasseranalyse kann Sicherheit schaffen, dass Sie und Ihre Familie Wasser bester Qualität konsumieren .

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