Corona-Impfungen in Ihren teilnehmenden MEDICON Apotheken

Seit nun mehr als zwei Jahren verbreitet sich das Coronavirus (COVID-19) auf der gesamten Welt. Die Pandemiesituation hat sich über die Jahre allerdings verändert. Anfänglich wurde das Virus mit besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingedämmt, mittlerweile sind mehrere Impfstoffe erhältlich, die vor einem schweren Krankheitsverlauf durch COVID-19 schützen sollen. Die Corona-Impfung ist ein weiterer Service, den Apotheker:innen anbieten. Zudem ist diese kostenfrei.

Wo kann ich mich derzeit impfen lassen?

Mittlerweile gibt es verschiedene Anlaufstellen, bei denen eine Impfung gegen das Coronavirus angeboten wird. Mit Termin kann man in Arztpraxen oder Impfzentren geimpft werden. Zusätzlich gibt es immer wieder mobile Impfangebote (z. B. in Einkaufszentren oder Impfbussen). Außerdem dürfen seit dem 8. Februar 2022 auch geschulte Apotheker:innen gegen das Coronavirus impfen.
In einigen unserer MEDICON Apotheken ist dies schnell und ohne Termin möglich. Dennoch ist die Vereinbarung eines Termins ratsam, da so Wartezeiten vermieden werden können. Erfahren Sie hier, welche MEDICON Apotheken Ihnen bereits ein Impfangebot machen können.

So finden Sie uns:

Welche Impfungen sind in den Apotheken möglich?

Bei uns sind können Sie alle Corona-Impfungen erhalten. Dazu gehören:

  • 1. Impfung
  • 2. Impfung
  • 1. Booster-Impfung
  • 2. Booster-Impfung

Andere Impfungen wie Masern, Tetanus, Polio etc. sind im Moment nicht vorgesehen.

Was sind die Vorteile, wenn ich mich in der Apotheke impfen lasse?

Eine Corona-Impfung ist bei uns schnell und einfach möglich. Dabei müssen Sie kaum Wartezeit einplanen und brauchen auch nicht unbedingt einen Termin. Trotzdem ist ein Termin natürlich von Vorteil.
Die Impfung kann sofort im Anschluss digitalisiert werden und Sie erhalten Ihr digitales Impfzertifikat. Auf Wunsch ist in teilnehmenden Apotheken der sofortige Ausdruck auf einen separaten Ausweis in Form einer Scheckkarte möglich. Die sogenannte „Immunkarte“ kann einfach in den Geldbeutel gesteckt werden. So kann die Impfung sofort nachgewiesen werden und Sie sind unabhängig von Corona-Apps oder einem Smartphone.

Was muss ich für die Impfung mitbringen?

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Gelber Impfpass

Was mache ich, wenn ich keinen gelben Impfpass mehr habe?

Kein Problem, wir stellen Ihnen gerne einen neuen Impfpass aus.

Wie melde ich mich zur Impfung an?

Wählen Sie oben Ihre MEDICON Apotheke aus und buchen Ihren Impftermin online. 


Wissenswertes zur Corona-Impfung

Aktuell (Stand: April 2022) werden in Deutschland die folgenden vier Covid-19-Impfstoffe verwendet:

  • Comirnaty von BioNTech/Pfizer
  • Spikevax von Moderna
  • Janssen von Johnson & Johnson
  • Nuvaxovid von Novavax

Diese Impfstoffe unterscheiden sich in der Herstellungsart und in ihren Bestandteilen. Sogenannte Totimpfstoffe werden schon länger eingesetzt (z. B. Influenza, Hepatitis A). Der Impfstoff von Novavax ist Protein-basiert und ähnelt den Totimpfstoffen sehr. Zu den Vektorimpfstoffen gehört unter anderem der Impfstoff von Johnson & Johnson. Die neusten Entwicklungen gehen mit den sogenannten mRNA-Impfstoffen einher. Dazu gehören die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna.

Die nachfolgenden Regelungen werden von der Ständigen Impfkommission (STIKO) regelmäßig erneuert und angepasst. Grundsätzlich gilt, dass von jedem zugelassenen Impfstoff zwei Dosen benötigt werden, um als „vollständig geimpft“ zu gelten. Nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) ist man ab dem 15. Tag nach Verabreichung der zweiten Impfung grundimmunisiert. Bei einer Erstimpfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson wird zudem empfohlen, die Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff durchführen zu lassen. Grund hierfür ist die hochansteckende Omikron-Variante und der damit verbundene schwächere Schutz vor schweren Krankheitsverläufen. In bestimmten Fällen ist auch nur eine Impfdosis notwendig. Folgende Voraussetzungen müssen hierfür erfüllt sein (Stand: April 2022):

  • Vorlage eines positiven Antikörpertests, der nachweislich vor der ersten Corona-Impfung durchgeführt wurde. Die betroffene Person gilt ab dem Tag der Erstimpfung als vollständig immunisiert.
  • Nachweis einer durchgemachten Coronaerkrankung noch vor dem Erhalt der ersten Impfdosis. Die Infektion muss durch einen PCR-Test bestätigt worden sein. Auch hier gilt die betroffene Person ab dem Tag der Erstimpfung als vollständig geimpft.
  • Nachweis einer durchgemachten Coronaerkrankung nach dem Erhalt der ersten Impfdosis. Auch diese Infektion muss mit einem PCR-Test nachgewiesen werden. Die betroffene Person gilt ab dem 29. Tag nach Abnahme des positiven Tests als vollständig geimpft.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) gab die Empfehlung heraus, dass alle grundimmunisierten Personen ab 12 Jahren eine Auffrischimpfung wahrnehmen sollten. Erwachsenen wird es empfohlen, die „Booster-Impfung“ nach 3 Monaten wahrzunehmen. Diese wird mit einem mRNA-Impfstoff durchgeführt. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sollten sich laut STIKO in einem Zeitraum zwischen drei und sechs Monaten nach der Grundimmunisierung „boostern“ lassen. Die Auffrischung gilt ab dem Tag des Erhalts der dritten Impfung. Ziel der Auffrischimpfung ist es, schwere Krankheitsverläufe noch besser verhindern und das Coronavirus eindämmen zu können.

In der aktuellen Impfempfehlung der STIKO (Stand: März 2022) heißt es, dass die zweite Auffrischimpfung vorerst nur einer bestimmten Risikogruppe empfohlen wird. Dazu gehören Personen ab 70 Jahren, Bewohner:innen und Betreute in Pflegeeinrichtungen sowie Kinder und Erwachsene mit einer Immunschwäche. Außerdem bekommt auch das Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen das Angebot einer vierten Impfung. Menschen, die dieser Risikogruppe angehören, sollten die Impfung drei Monate nach Erhalt der ersten Auffrischimpfung wahrnehmen. Medizinisches Personal oder Tätige in Pflegeeinrichtungen können die Impfung in einem Zeitraum zwischen drei und sechs Monaten erhalten.

Das Coronavirus ist im Laufe der Pandemie immer wieder mutiert. An sich ist das nichts Ungewöhnliches. Allerdings wurde nachgewiesen, dass die Schutzwirkung der Impfstoffe durch die Mutationen nachgelassen hat. Bei der aktuell dominierenden Omikron-Variante konnte dieser Trend weiter beobachtet werden. Da die mRNA-Impfstoffe so entwickelt sind, dass sie gut auf die verschiedenen Mutationen angepasst werden können, wird seit November 2021 an einem Impfstoff für die Omikron-Variante gearbeitet. Die Entwicklung ist seit Ende März 2022 abgeschlossen. Abschließend fehlen noch klinische Studien, damit der neue Impfstoff zugelassen werden kann. Da diese Vorgänge sorgfältig geprüft werden müssen, rechnen Expert:innen nach heutigem Stand (Mai 2022) mit einer Zulassung des Impfstoffes ab September 2022.

Quellenangaben

1. Weltgesundheitsorganisation WHO (2022). Coronavirus Dashboard. Erhältlich von: www.who.int. [04.04.2022]

2. Bundesministerium für Gesundheit BMG (2022). Aktuelle Informationen zur COVID-19-Impfung. Erhältlich von: www.bundesgesundheitsministerium.de. [04.04.2022]

3. Paul-Ehrlich-Institut (2022). Covid-19-Impfstoffe. Erhältlich von: www.pei.de/DE/home/home-node.html. [04.04.2022]

4. Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF (2022). Corona-Impfstoffe im Vergleich. Unterschiede der Impfstoffarten. Erhältlich von: www.bmbf.de/bmbf/de/home/home_node.html. [04.04.2022]

5. Robert Koch Institut RKI (2022). COVID-19 FAQ. Erhältlich von: www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html. [04.04.2022]

6. Die Bundesregierung (2022). FAQ zur Corona-Impfung. Erhältlich von: www.bundesregierung.de/breg-de. [04.04.2022]

7. Aerzteblatt (2022). Biontech. Bei Omikron-Impfstoff läuft alles nach Plan. Erhältlich von: www.aerzteblatt.de. [04.04.2022]

8. Aerzteblatt (2022). EMA rechnet mit Zulassung von Omikron-Impfstoffen bis September. Erhältlich von : www.aerzteblatt.de. [17.05.2022]