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Venenleiden: Krampfadern & Co - gezielt vorbeugen!

Der Blutkreislauf - eine geniale Konstruktion

Der Kreislauf kennt keine Pause. Unser Blut muss ständig strömen, um alle Zellen mit Nährstoffen wie Vitaminen und Mineralien zu versorgen. In jeder Minute wälzt das Herz die komplette Blutmenge im Körper um: Mit etwa 80 Schlägen presst es insgesamt fünf Liter ins vernetzte System der Gefäße.

Die Schwierigkeit: Das Blut in den tiefen Venen muss gegen die Schwerkraft zum Herzen transportiert werden. Dafür ist die Muskelpumpe der Bein- und Fußmuskulatur zuständig. Werden die Muskeln angespannt, drücken sie auf die Venenwand und pumpen so das Blut zum Herzen. Auch die Venenklappen sind wichtig. Sie wirken ähnlich wie Ventile - stoppen den Blutrückfluss und sind nur geöffnet, wenn Blut durch die Muskelpumpe Richtung Herz fließt. Bei entspannter Muskulatur sind die Venenklappen geschlossen, um den Rückfluss des Blutes zu verhindern.

Venen brauchen Bewegung

Dieses System ist eine geniale Konstruktion der Natur, aber es funktioniert nur einwandfrei, wenn wir uns regelmäßig bewegen. Die meisten Menschen arbeiten jedoch im Sitzen oder Stehen, fahren im Auto ins Büro und verbringen den Feierabend auf dem Sofa. Auch der Faktor Stress wirkt sich hier negativ aus. Denn durch ihn werden vermehrt wichtige Mineralien wie Magnesium, Kalium oder Zink ausgeschieden.

Wichtig! Eine Haar-Mineralstoff-Analyse kann versteckte Mangelsituationen aufzeigen. Ein idealer Zusatzcheck, um langfristig gesund zu bleiben und versteckte Risiken zu minimieren. Fragen Sie uns gezielt danach!

Venenleiden - ein ernst zu nehmendes Problem

Gerät der Blutrückfluss aufgrund mangelnder Aktivität immer wieder ins Stocken, erhöht sich der Druck auf die Venenwände. Irgendwann lässt jedoch die Stützkraft des Bindegewebes nach. Die Venen dehnen sich aus, und im Laufe des Tages sickert immer mehr Flüssigkeit ins Gewebe: Die Beine werden schwer, die Füße schwellen an.

Achtung Krampfadern - ein Risiko für Ihre Gesundheit

Schreitet dieser Prozess fort, schließen die Venenklappen bald nicht mehr richtig - das Blut staut sich im Bein. Der steigende Druck strapaziert die Venenwände so stark, dass sie eines Tages bleibende Ausbuchtungen bekommen. Zuerst bilden sich unschöne Besenreiser und später Krampfadern.

Übrigens: jede fünfte Frau und jeder sechste Mann in Deutschland sind von Venenerkrankungen betroffen. Venenerkrankungen gehören damit zu den häufigsten Krankheiten der deutschen Bevölkerung.

Krampfadern sind nicht nur ein kosmetisches Problem!
Die Betroffenen neigen verstärkt zu schmerzhaften Entzündungen der Venenwand. Außerdem besteht ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Blutgerinnseln. Ein solcher Thrombus kann das ganze Gefäß verstopfen und damit eine Thrombose verursachen, die die Durchblutung erheblich beeinträchtigt. Reißt der Thrombus ab und gelangt er mit dem Blutstrom in die Lunge, droht eine lebensgefährliche Embolie.

Beugen Sie vor - Sie können viel tun!

Nicht erst dann, wenn sich die bläulichen Adern bereits sichtbar über die Beine schlängeln, beginnt ein Venenleiden, sondern viel früher:

Deutliche Signale sind Schwere- und Spannungsgefühle in den Beinen sowie Schwellungen im Knöchel- und Unterschenkelbereich. Nehmen Sie solche akuten Bechwerden nicht auf die leichte Schulter, auch wenn diese über Nacht verschwunden sind. Wer nicht vorbeugend handelt, setzt sich dem Risiko aus, später in der Lebensführung beeinträchtigt zu werden.
Venenbeschwerden sind ein ernst zu nehmendes medizinisches Krankheitsbild!

  • Entsäuern und entgiften Sie Ihr Bindegewebe mindestens einmal jährlich mit einer Regulationskur - wir helfen Ihnen dabei.
  • Bewegen Sie sich regelmäßig. Ideal sind alle Sportarten, bei denen die Muskelpumpe anhaltend und gleichmäßig betätigt wird. Zum Beispiel: Wandern, Walking, Radfahren, Tanzen, Golf und Schwimmen im kühlen Wasser.
  • Kompressionsstrümpfe wirken entlastend auf die Venen. Sie sind besonders ratsam bei längeren Reisen im Flugzeug, Zug und im Auto.
  • Spezielle Venengymnastik sorgt für ein optimales Training. Schon 10 bis 15 Minuten täglich reichen aus, um Beschwerden zu lindern oder Schwellungen und Spannungsgefühl von vornherein vorzubeugen. Sprechen Sie uns an!
  • Bevorzugen Sie lockere Kleidung und flache Schuhe.
  • Entlasten Sie Ihre Beine regelmäßig durch Hochlagern.
  • Pflege der Beine am Abend nach dem Ausziehen der Kompressionsstrümpfe. Wir empfehlen hochwertige Pflegecremes gut einzumassieren. So wird die Haut versorgt und die Durchblutung angeregt.
  • Regelmäßige Hautpeelings.
  • Kurze, nicht zu heiße Duschen.
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