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Antibiotika: Langzeitfolgen unterschätzt?

Antibiotika sind wichtige Arzneimittel gegen gefährliche Krankheitserreger und eine Therapie, die Leben retten kann. Dennoch ist es wichtig zu wissen, dass sie nicht frei von unerwünschten Nebenwirkungen sind und was man dagegen tun kann.

Mit Antibiotika lassen sich die verschiedensten Infektionskrankheiten bekämpfen. Aber sie können dabei nicht zwischen „guten“ und „schlechten“ Bakterien unterscheiden und stören so das Gleichgewicht der Darmflora. Besonders bei Kindern in den ersten 3 Lebensjahren hat sich gezeigt, dass Antibiotika zu ausgeprägten, manchmal bleibenden Verschiebungen der Darmflora, mit zum Teil erheblichen Konsequenzen für die Gesundheit führen.

Kranker Darm – Schwaches Immunsystem

Denn fehlen die guten Bakterien oder sind sie nicht in ausreichender Anzahl vorhanden, fehlen uns wichtige Schutzmechanismen. Die häufigsten Folgen sind antibiotikaassoziierter Durchfall und bei Frauen vaginale Pilzerkrankungen. Aber es gibt auch unerwünschte Wirkungen von Antibiotika, die wir auf den ersten Blick nicht wahrnehmen. Eine große Gefahr ist zum Beispiel die Entwicklung von Antibiotika-Resistenzen durch übermäßigen Antibiotika-Einsatz. Darüber hinaus ist im Darm der Großteil unseres Immunsystems angesiedelt welches über Signale der Darmbakterien reguliert wird. Veränderung der Darmflora stören somit auch die Entwicklung und Regulation des Immunsystems. Patienten werden nach einer Antibiotikabehandlung oft noch infektanfälliger. Ein besonderer Fall ist hier die Infektion mit dem Krankheitserreger Clostridium difficile (CD). Seine Ausbreitung wird durch eine vorangegangene Antibiotikaeinnahme begünstigt. Dies kann unangenehme Spätfolgen, besonders für ältere und geschwächte Menschen, haben. CD-Infektionen führen zu blutigen Durchfällen und Fieber und können mitunter lebensbedrohlich sein.

Damit Antibiotika nur Gutes tun

Damit Antibiotika nur Gutes tun, sollten Darm und Immunsystem bereits ab dem ersten

Einnahmetag unterstützt werden. So kann die Darmflora nachhaltig gestärkt werden, unerwünschte Wirkungen treten seltener auf. Aber auch nach einer Antibiotikabehandlung kann man mittels einer Darmsanierung immer noch Gutes tun. Denn ohne Unterstützung kann es bis zu 12 Monate dauern, bis sich die Darmflora von den Auswirkungen durch die Antibiotikatherapie wieder erholt hat. Patienten, die ein erhöhtes Risiko für eine CD-Infektion haben profitieren besonders von den 3 spezifisch wirkenden Bakterienstämmen Lactobacillus acidophilus CL1285®, Lactobacillus casei LBC80 und Lactobacillus rhamnosus CLR® (nur in Innovall® CDI Apotheke). Deren positive Wirkung auf die Darmflora der Antibiotikapatienten kann das Risiko einer CD-Infektion reduzieren. Dies ist durch klinische Daten belegt.

Das Mikrobiom: kleine Freunde im Darm

Freundschaften halten bekannter Weise gesund. Das gilt auch für unsere Freunde im Darm, denn unsere Darmbakterien eine kaum vorstellbare Wirkung auf unsere seelische und körperliche Gesundheit.

Unser Darm ist ein multifunktionales Organ: sensibel, leistungsbereit und verantwortungsbewusst. Eine Vielzahl lebensnotwendiger Prozesse wird durch den Darm gesteuert. Der Lebensstil entscheidet maßgeblich darüber, ob es dem Darm gut geht. In unserer modernen Zeit mit dem Überangebot an industriell gefertigten Lebensmitteln und einer Vielzahl an schädlichen Umwelteinflüssen fällt es nicht leicht, den Darm gesund zu halten. Aber es gibt sie, die wirkungsvollen Maßnahmen für die Darmgesundheit.

Der Darm – Das Tor zur Außenwelt

Stellt man sich den Darm als ein komplexes Ökosystem vor, dann braucht er für die Bewältigung seiner vielfältigen Aufgaben vor allem aktive Mitarbeiter und sinnvolle Schutzbarrieren. Die Darmflora, wissenschaftlich Mikrobiota oder Mikrobiom genannt, bietet uns diese essentiellen verdauungsfördernden und schützenden Funktionen. Wird die Darmflora ins Ungleichgewicht gebracht (Fachbegriff: Dysbiose), kann das jedoch krank machen. Besonders Umwelteinflüsse wie schlechte Ernährungsweisen, seelische Belastungen und Medikamente wie Antibiotika tun unseren

Freunden nichts Gutes. Das hat nicht nur Auswirkung auf das Geschehen in unserem Darm und Immunsystem. Neueste Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass die Darmflora sogar unser Verhalten oder unseren Gemütszustand beeinflussen kann.

Freundschaften müssen beständig gepflegt werden

Basierend auf Erkenntnissen, dass die Darmflora die Darmbarriere, den Stoffwechsel und das Immunsystem des Wirts entscheidend beeinflusst, ist die gezielte Modulation des menschlichen Mikrobioms ein vielversprechender Therapieansatz bei verschiedenen Erkrankungen. Leider ist es nicht damit getan einfach mehr Joghurt zu essen. Denn damit lassen sich unsere Billionen Freunde nicht beeindrucken. Eingesetzt werden sollten mikrobiologische Präparate, für deren Bakterienstämme und Dosierungen in qualitativ hochwertigen klinischen Studien die Wirksamkeit belegt wurde (Innovall®/Apotheke). Im Gegensatz zu den Joghurt-Bakterien wirken die hoch aktiven humanen Bakterien dieser Präparaten unmittelbar auf allen drei Stufen der Darmbarriere: Der Darmflora, der Darmschleimhaut und dem darmassoziierten Immunsystem. Unterschiedlichen Erkrankungen führen zu unterschiedlichen Formen der Dysbiose. Daher ist es einleuchtend, dass genau die Bakterienstämme für spezielle Erkrankungen verwendet werden, welche herausragende

Wirkeigenschaften für die jeweilige Situation gezeigt haben: Denn nicht alle probiotischen Bakterien wirken gleich. Zur Darmsanierung und Unterstützung des Immunsystems nach einer Antibiotika-Therapie ist zum Beispiel für die 10 Bakterienstämme aus Innovall® AID eine besonders gute Wirkung belegt.