Nasennebenhöhlenentzündung: Ursachen, Symptome und Behandlung
Eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) ist eine häufige Erkrankung, bei der sich die Schleimhäute der Nasennebenhöhlen entzünden. Sie tritt oft im Zusammenhang mit einer Erkältung auf und kann zu Druckgefühl im Gesicht, verstopfter Nase und Kopfschmerzen führen. Je nach Verlauf kann sie akut oder chronisch sein.
Ursachen einer Nasennebenhöhlenentzündung
Die Entzündung entsteht meist durch eine gestörte Belüftung der Nebenhöhlen:
- Erkältungen: Viren sind die häufigste Ursache
- Bakterielle Infektionen: Können sich auf eine Erkältung aufsetzen
- Allergien: Führen zu geschwollenen Schleimhäuten
- Verengte Nasengänge: Z. B. durch eine schiefe Nasenscheidewand
- Geschwächtes Immunsystem: Erhöht die Anfälligkeit für Infektionen
Symptome einer Nasennebenhöhlenentzündung
Typische Beschwerden sind:
- Druckgefühl im Gesicht, besonders im Stirn- und Wangenbereich
- Verstopfte Nase
- Kopfschmerzen
- Gelblich-grüner Nasenschleim
- Verminderter Geruchssinn
- Allgemeines Krankheitsgefühl
Behandlung einer Nasennebenhöhlenentzündung
Die Behandlung richtet sich nach Ursache und Schweregrad:
- Abschwellende Nasensprays: Verbessern die Belüftung der Nebenhöhlen
- Schmerzmittel: Lindern Kopf- und Gesichtsschmerzen
- Inhalationen: Mit Wasserdampf oder ätherischen Ölen zur Schleimlösung
- Antibiotika: Nur bei bakteriellen Infektionen notwendig
- Viel trinken und Ruhe: Unterstützen den Heilungsprozess
Hilfreiche Tipps
Inhalieren
Dampfinhalationen mit Salzlösungen oder ätherischen Ölen können helfen, den Schleim zu lösen und die Atemwege zu befreien.
Viel trinken
Ausreichend Flüssigkeit hält die Schleimhäute feucht und unterstützt den Abtransport von Sekret.
Raumluft feucht halten
Ein Luftbefeuchter oder feuchte Tücher auf der Heizung können trockene Luft vermeiden und die Schleimhäute entlasten.
Fazit
Eine Nasennebenhöhlenentzündung ist meist unangenehm, aber in vielen Fällen gut behandelbar. Mit geeigneten Maßnahmen wie Inhalationen, ausreichender Flüssigkeitszufuhr und Ruhe lassen sich die Beschwerden häufig lindern. Bei starken oder länger anhaltenden Symptomen sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden.
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FAQ – Häufige Fragen
1. Wie lange dauert eine Nasennebenhöhlenentzündung?
In der Regel klingt eine akute Form innerhalb von ein bis zwei Wochen ab.
2. Wann brauche ich Antibiotika?
Nur bei bakteriellen Infektionen oder schweren Verläufen, nach ärztlicher Abklärung.
3. Helfen Hausmittel wirklich?
Ja, Inhalationen, viel trinken und Wärme können die Beschwerden deutlich lindern.
4. Kann eine Nasennebenhöhlenentzündung chronisch werden?
Ja, wenn sie nicht richtig ausheilt oder häufiger auftritt.
5. Wann sollte ich zum Arzt gehen?
Bei starken Schmerzen, hohem Fieber oder wenn die Beschwerden länger anhalten.